Rendite von Immobilien

Rendite durch Immobilien ist möglich. Deutschlands Immobilien machen mit 87 % den größten Anteil am deutschen Anlagevermögen aus – was oftmals in der guten, soliden Rendite von Immobilien seine Ursache hat. Etwa die Hälfte des Vermögens der privaten Haushalte ist in Immobilien investiert.

Die erste Immobilie wird häufig für die Selbstnutzung erworben – und zu Recht. Für die privaten Haushalte sind die Ausgaben für das Wohnen der größte Einzelposten ihrer Konsumausgaben. Die privaten Haushalte geben knapp 25 % der Konsumausgaben für Wohnen aus. Dieser Posten kann bei Selbstnutzung bereits als „Immobilie als Altersversorgung“ gesehen werden, denn Rücklagen, Wertsteigerung und Rückzahlung von Krediten gilt als Vermehrung des Vermögens.

Bei der Berechnung der Rendite von Immobilien werden die Einnahmen (Kaltmiete abzüglich Kosten) in Verhältnis zum eingesetzten Kapital gesetzt, z. B.:

Nettojahreskaltmiete: 6.000,-
nicht umlegbare Kosten: 1.200,-
= Jahreseinnahmen: 4.800,-

Kaufpreis: 100.000,-
Kaufnebenkosten:10.000,- (Notar, Grundbucheintragung, evtl. Makler, Grundschuldeintragung, Grunderwerbsteuer)
= Kaufkosten: 110.000,-

Einnahmen 4.800,- zu Kapitaleinsatz 110.000,- = Rendite von 4,36 % jährlich


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